Shopify und Fulfillment: So kann dein Onlineshop deine Arbeitsabläufe optimieren

von Carolina Engl – 5 Min Lesedauer
zuletzt aktualisiert 27.07.2021

Mehr als eine Million Onlinehändler*innen aus aller Welt schwören auf Shopify – und das aus gutem Grund. Mit Shopify gestaltete Onlineshops sind leicht zu bedienen und noch leichter zu skalieren, sodass dein Business wachsen kann, während der Arbeitsaufwand immer weiter abnimmt. 

Ob eine Bestellung oder tausend: Shopify entlastet dich und dein Team selbst mitten im größten Sale deiner E-Commerce-Karriere so, dass ihr das Wachstum genießen könnt. Dank automatisierter Abläufe – und der schnellen, unkomplizierten Anbindung an den Fulfillment-Anbieter deines Vertrauens.

 

In diesem Artikel zeigen wir dir, wie Shopify funktioniert, warum die Software sich so gut für die Zusammenarbeit mit professionellem Fulfillment eignet – und wie du mit wenigen Klicks deinen ersten Shopify Onlineshop erstellst.

 

Wie funktioniert Shopify?

Shopify ist ein cloudbasiertes Onlineshop-System, das es Händler*innen ermöglicht, ihre Stores nach einem Baukastensystem selbst zu designen und je nach Bedarf flexibel zu erweitern. Was das System von anderen unterscheidet, ist dabei die Cloud. Mit Shopify musst du keine Software auf deinem Computer installieren, sondern greifst von deinem Browser aus auf deinen in der Cloud gespeicherten Onlineshop zu – wann und wo du willst.

Das gestaltet nicht nur deinen eigenen Arbeitsalltag deutlich flexibler, sondern sorgt auch dafür, dass du dein Business schnell und effizient skalieren kannst. Mehr Produkte? Mehr Kunden? Mehr Datenfluss zwischen dir und deinen Partnerunternehmen? Alles kein Problem: In der Cloud ist immer genügend Platz für alles, was du brauchst.

 

Das Shop-System Shopify ist cloudbasiert und muss nicht auf dem PC installiert werden.

Damit du nicht nur deine verschiedenen Points of Sale, sondern auch all deine Datenbanken und Dienstleister so effizient wie möglich mit deinem Onlineshop vernetzen kannst, stellt Shopify außerdem eine Vielzahl digitaler Schnittstellen für dich bereit. Möchtest du etwa das Lagermanagement deines Fulfillment-Anbieters an deinen Shop anschließen, ist die Verbindung im Handumdrehen eingerichtet.

Warum passen Shopify und professionelles Fulfillment so gut zusammen?

Shopify ist als Allround-Software angelegt, die mit deinem Unternehmen mitwächst und deinen Verwaltungsaufwand minimiert. Von den in einer zentralen Datenbank hinterlegten Produktdaten bis hin zum automatischen Rechnungsversand an deine Kund*innen hilft Shopify dir dabei, all jene Arbeitsschritte effizienter zu gestalten, die zwar repetitiv und einfach umzusetzen sind, dir aber im Alltag Zeit rauben, die du an anderer Stelle viel besser investieren könntest.

Nur eines kann Shopify dabei nicht: Die optimal vorbereiteten Bestellungen auf den Weg bringen. Und genau hier kommt professionelles Fulfillment ins Spiel als nächster Schritt in einem Automatisierungsprozess, der dein Online-Business aufs nächste Level bringt. 

Wenn dein Shopify Onlineshop und dein Fulfillment-Anbieter die gesamte Auftragsabwicklung übernehmen, ist das der Beginn einer steilen Skalierungskurve: Je weniger du in deinem Onlineshop manuell verwalten musst, desto mehr Zeit und Energie hast du, um dich deinen Kund*innen, deinen Produkten und deiner Marketingstrategie zu widmen.

 

In drei Schritten zum neuen Store: So richtest du deinen Shopify Onlineshop ein

Einen Shopify Shop kannst du ganz leicht selbst einrichten.

 

Du möchtest deinen Shopify Onlineshop selbst einrichten, kannst aber nicht programmieren? Kein Problem: Einer der wichtigsten Gründe dafür, dass Shopify das beliebteste Onlineshop-System der Welt ist, ist die intuitive Handhabung der Software. Vom Anlegen des Shops über das Einpflegen deiner Produkte bis hin zum Wechsel der Designvorlage kannst du alles per Mausklick erstellen.

Schritt 1: Einen neuen Shopify Onlineshop anlegen

Um deinen Shopify Store einzurichten, brauchst du fürs Erste nur eine E-Mail-Adresse, über die du deinen Onlineshop anmelden möchtest, und deine Produktdaten und -fotos. Sobald du einen Account angelegt hast, begrüßt dich Shopify mit einem kleinen Fragebogen, um einerseits herauszufinden, ob du schon Erfahrung im E-Commerce hast, und andererseits die richtige Produktkategorie für deine Artikel zu finden. Wenn deine Produkte in keine der vorgegebenen Kategorien passen, klickst du hier einfach „andere“ an.

Anschließend wirst du zu deinem Profil weitergeleitet. Hier trägst du deinen Namen, deine Adresse und wenn du möchtest auch deine Website ein – und voilà: Schon bist du stolze*r Besitzer*in einer virtuellen Ladentheke. Sobald dein Onlineshop angelegt ist, führt Shopify dich in deinen Adminbereich: Hier kannst du deinen Store verwalten.

Schritt 2: Finde dein Theme

Nun ist es an der Zeit, deinen Shopify Shop einzurichten. Dafür beginnst du am besten mit der Wahl des Themes, denn das bestimmt das Design deines Stores und bietet damit nicht nur einen ansprechenden Rahmen für deine Produkte: Es trägt auch maßgeblich dazu bei, deine Website an deine Marke anzupassen und so ein rundes Gesamtbild zu schaffen.

Gehe zur Auswahl des Themes im Adminbereich auf „Onlineshop“ und wähle im Menü „Themes“ aus. So gelangst du in den Shopify Theme Store, in dem dir eine große Auswahl an Designs zur Verfügung steht. Viele davon sind kostenlos, aber für die Nutzung anderer musst du eine Lizenz erwerben.

Wenn du dich für ein Theme entschieden hast, klickst du auf „Theme hinzufügen.“ Jetzt kannst du es über deinen Adminbereich aktivieren, indem du unter „Onlineshop > Themes“ die „Theme-Bibliothek“ aufrufst, dein neues Design auswählst und für deinen Shop veröffentlichst.

Schritt 3: Pflege deine Produkte ein

Das Interior Design für deinen Onlineshop ist abgeschlossen? Super – dann fehlen ja nur noch die Produkte. Zurück im Adminbereich klickst du daher auf „Produkte“ und dann auf „alle Produkte.“ Damit gelangst du auf eine Übersichtsseite, die alle Artikel anzeigt, die aktuell in deinem Shop angelegt sind. Hier klickst du auf „Produkt hinzufügen.“

In der Maske, die sich jetzt öffnet, kannst du den Namen des Artikels, die Produktdaten, deinen Beschreibungstext und natürlich auch einen Preis eingeben. Bindest du deinen Fulfillment-Partner an deinen Shopify Onlineshop an, sind es übrigens genau diese Produktdaten – vor allem Größe, Gewicht, Artikel- und Chargennummern – die das Fulfillment-Center aus der Ferne abrufen kann, um deine Sendungen zu koordinieren.

Hast du alle Daten und Texte eingepflegt und formatiert, klickst du auf „Produktmedien“: Hier kannst du Produktfotos, Videos und 3D-Modelle hochladen, ganz einfach per Drag-and-drop. Anschließend speicherst du das Produkt – und schon kannst du mit dem nächsten Artikel weitermachen.

Flexibel und sicher: So startest du mit Shopify durch

Zusammen mit Shopify und professionellem Fulfillment schaffst du ein sicheres und flexibles Online-Erlebnis für deine Kund*innen.

Um deinen Store online zu schalten, brauchst du eines der Angebotspakete von Shopify Basic bis Advanced Shopify. Mit der Wahl eines Pakets legst du dich aber nicht auf ewig fest: Je nachdem, wie sich dein Business entwickelt, kannst du auch zwischen den verschiedenen Optionen hin und her wechseln. 

Außerdem kannst du das System mit der kostenlosen Shopify-Testversion 14 Tage lang ausprobieren. Das ermöglicht es dir, deinen Onlineshop in aller Ruhe einzurichten, dich mit der Bedienung vertraut zu machen und herausfinden, welche Softwareschnittstellen deinen Workflow unterstützen. 

So kannst du mit automatisierten Prozessen in der Auftragsvorbereitung in ein neues Kapitel deiner E-Commerce-Karriere starten – und gleich im nächsten Schritt deinen Fulfillment-Partner an Bord holen, der genau dort anknüpft, wo Shopify aufhört: bei professioneller Auftragsabwicklung.

 

Titelbild von Roberto Cortese. Weitere Bilder von Dallas Reedy, Marcel Eberle und Franck.

Carolina Engl
Content Marketing Manager

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