Customer Success Story – Paperlike

Erfolgreiche Omnichannel Strategie

dank starker B2B Infrastruktur

Branche: Zubehör
Standort: Hamburg, Deutschland
Gründungsjahr: 2017
Teamgröße: 20 Mitarbeitende

Überblick

Paperlike ist die erste Displayschutzfolie, die das Schreiben und Zeichnen auf dem iPad angenehmer macht. Lästiges Herumrutschen von Plastik auf Glas ist passé, handschriftliches Schreiben und digitales Zeichnen geht mit Paperlike kinderleicht. Neben seinem Job als Produktmanager hatte Jan Sapper 2017 die Idee, Schutzfolien für iPads auf den Markt zu bringen. Als alleiniger Gründer stand er jedoch einigen Herausforderungen gegenüber – z.B. fehlendem Marketing Budget. Eine Lösung hatte er aber schnell parat: Tech-Youtuber mit Paperlike Schutzfolien auszustatten. Die Ergebnisse waren von Erfolg gekrönt. Von der Vervierfachung des monatlichen Umsatzes bis zum rasanten Anstieg der Reichweite profitierte Paperlike von den Review Videos sehr. Heute erreicht Paperlike sechsstellige Umsätze pro Monat, ist Marktführer und für Tausende von Künstlern, Kreativen und anderen iPad Nutzern nicht mehr wegzudenken.

Herausforderung

Paperlike’s Gründer Jan Sapper merkte schnell, dass der Verkauf sich nicht nur auf den eigenen Online-Shop beschränken durfte. Schutzfolien sind ein Nischenprodukt, deshalb ist ein großer Marktplatz wie Amazon die perfekte Plattform, um das volle Potential des Produktes ausschöpfen und Paperlike einer größeren Kundengruppe präsentieren zu können. Jan Sapper hatte auch hier das richtige Gespür – durch Amazon stiegen die Verkaufszahlen um 30 Prozent.

Doch gleichzeitig über den eigenen Online Shop und über Amazon zu verkaufen, stellt Paperlike vor zwei wesentliche logistische Herausforderungen. Zum einen muss regelmäßig Ware aus Paperlike’s Logistiklager in ein zuständiges Amazon Logistikzentrum übertragen werden, was als B2B Versand betrachtet werden kann. Da Lager meist entweder auf B2C oder B2B Versand ausgelegt sind, führt die Koordination beider Abläufe oft zu Chaos. Die Ware auf zwei Lager aufzuteilen mit jeweils B2B und B2C Spezialisierung empfiehlt sich dennoch meist nicht, da bei geringeren Volumina mit schlechteren Lager- und Versandkonditionen zu rechnen ist.

Reicht der Warenbestand in Amazon’s Logistikzentrum nicht aus, um die Nachfrage von Paperlike’s Displayfolien auf Amazon abzudecken, betreibt Paperlike “Fulfillment by Merchant”. Das bedeutet die Bearbeitung der zusätzlichen Amazon Bestellungen im eigenen Stammlager, ohne dass Käufer:innen einen Unterschied im Versand bemerken. Dieses Omnichannel Modell bedarf einer perfekten Vernetzung und Abstimmung der Supply Chain. Das heißt, trotz unterschiedlicher Absatzkanäle, müssen Informationen kanalübergreifend identisch sein. Das bedeutet wiederum auch, dass Auskünfte über die Verfügbarkeit der Ware dem tatsächlichen Lagerstatus in Echtzeit entsprechen müssen. Ist dies nicht der Fall, kommt es im Warehouse schnell zu Komplikationen, die letztlich auch die Customer Experience negativ beeinflussen.

Um “Fulfillment by Merchant” betreiben zu können, muss Paperlike die volle Verantwortung für Daten über den Lagerbestand und die Erfüllung der Bestellungen tragen. Gerät der für Amazon reservierte Warenbestand “out-of-stock”, verschlechtert sich Paperlike’s Verkäuferstatus, was eine Entziehung des “Seller Fulfilled Prime” Batches zur Folge haben kann – ein Risiko, das von Paperlike’s vorherigem Fulfillment Anbieter nicht ausreichend berücksichtigt wurde.

Ebenso war bei Paperlike’s vorherigem Fulfillment Modell die Unterscheidung zwischen B2C (Online-Shop-) und B2B (Amazon-) Bestellungen schwer abbildbar. Generell liefen Prozesse sehr manuell ab, so wurde zum Beispiel für einzelne Pakete im Warehouse händisch vermerkt, über welchen Verkaufskanal die Bestellung einging und welche Lagerbestände dafür verwendet werden sollte. Es kam dadurch vermehrt zu Fehlern im Picking. Korrekturen konnten dann nur noch durch lästiges E-Mail-Ping-Pong zwischen dem Warehouse und Paperlike vorgenommen werden. Das verlangsamte sowohl die internen Prozesse als auch den Versand und setzte somit die gesamte Logistikkette unter enormen Druck.

Felix Ufer, Director of Operations Paperlike

Lösung

Alaiko’s Lösung, um Paperlike’s B2B Versand und Omnichannel Geschäft effizient unter einem Dach zu verwalten, ist die Kombination aus einer starken logistischen Infrastruktur und einer innovativen Plattform.

Das Operating System bündelt die Bestellungen über den Paperlike Onlineshop und Amazon (B2B), kategorisiert sie automatisch mit Hilfe von smarten Fulfillment Rules und bildet den gesamten Prozess von der Bestellannahme, Kommissionierung bis hin zur Lieferung und potentieller Retoure im Warehouse Management System ab.

 

Mit Multishop Set-Up und B2B Kategorisierung

zu reibungslosen Prozessen 

Ganz gleich ob B2C oder B2B Bestellung – dank der Automatisierung und Daten-Synchronisierung behindern sich die Prozesse nicht gegenseitig. Im Gegenteil, B2C und B2B Bestellungen werden in einer separaten Übersicht dargestellt und auch das Picking läuft separat ab, sodass schnellere Abläufe in der Kommissionierung gewährleistet werden können und Bestellungen fehlerfrei bearbeitet werden. Jede Anweisung kommt an der richtigen Stelle und zum richtigen Zeitpunkt, sodass sich jeder Part der Logistikkette darauf verlassen kann, dass Aufträge schnell bearbeitet werden.

Der große Vorteil für Paperlike ist, dass das Warehouse somit immer auf einen korrekten Lagerbestand Zugriff hat und Fehler beim Picking Prozess vermieden werden. Je nachdem, ob bei B2B Bestellungen eine Sendung an das Amazon Lager oder eine FBM Sendung verschickt wird, erkennt das System sofort, welcher Workflow gestartet werden soll. So wird sichergestellt, dass die Ware reibungslos bei Amazon oder den Endkund:innen eintreffen kann. Paperlike profitiert davon, weil alle Aufträge termingerecht kommissioniert und ausgeliefert werden – Amazon’s “Fulfillment by Merchant” und Prime Lieferung Anforderungen können somit erfüllt werden. Das stärkt Paperlike’s Omnichannel Strategie und sorgt für eine nachhaltig positive Customer Experience.


Jan Sapper, Paperlike Gründer

Europaweites Transportnetzwerk und marktführende Speditionspartner für zuverlässigen B2B Versand

Seit Paperlike’s Zusammenarbeit mit Alaiko, hat sich die Anzahl der manuellen Arbeitsschritte drastisch reduziert. So werden zum Beispiel bei B2B Sendungen Versanddokumente wie Frachtbriefe oder Verzollungen automatisch an den Customer Service geschickt, ebenso wie eine Benachrichtigung, wenn die Sendung das Warehouse verlässt. Sollte es andernfalls zu Blockern kommen, informiert das Warehouse Paperlike direkt über das Alaiko Operating System.

Der Warenversand entspricht den höchsten Standards. Mit Alaiko’s europaweitem Transportnetzwerk und dank der direkten Integration mit führenden Speditionsunternehmen können tägliche Abholungen gewährleistet werden. Das Ergebnis: Paperlike kann sich auf ein “Next Day Delivery” Versprechen verlassen  – sowohl mit Warenpost als auch per Full-Truck-Load. B2B Anlieferungsanforderungen sind ebenfalls kein Problem mehr. Darüber hinaus erhält Paperlike auch automatische Live-Updates zum Versandstatus. 

Jan Sapper, Paperlike Gründer

Unternehmen, die sich für eine Omnichannel Strategie entscheiden, können sich keine unerwarteten Fehlmengen oder Lieferverzögerungen im Fulfillment leisten. Mit Alaiko hat Paperlike einen Partner gefunden, der diesem Anspruch gerecht wird und sowohl die Herausforderungen der B2B Logistik als auch dem Omnichannel Vertrieb mit Bravour meistert. Das führt zueiner Verbesserung des Kundenservices, was selbstverständlich auch im Omnichannel im Mittelpunkt des Handelns stehen muss. Damit kann Paperlike mit gestärktem Rücken auf jeden Wachstumsschub reagieren und erfolgreich alle weiteren Ziele erreichen.

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