Wie Logistik-Outsourcing dich und dein Team entlastet

von Carolina Engl – 5 Min Lesedauer
zuletzt aktualisiert 7.6.2021 

Kopf frei, Hände frei – volle Fahrt voraus: Wie Logistik-Outsourcing dich und dein Team entlastet

Die Qualität deiner Produkte stimmt, der Preis ist gut und der Service einfach hervorragend: Dein Unternehmen überzeugt auf ganzer Linie – und deine Kund*innen wissen das zu schätzen. Die Folge? Deine Marke gewinnt an Bekanntheit, der Umsatz steigt und dein Team bringt jeden Tag ein paar Päckchen mehr zur Post. Unternehmenswachstum wie aus dem Bilderbuch, alles läuft wie am Schnürchen. Bis sich die Logistik zur Herausforderung entwickelt.

Auf deinem Schreibtisch stapeln sich plötzlich die Versandaufkleber, auf dem Fensterbrett die Ware und im Gang die fertigen Sendungen. Ein eigenes Lager anzumieten und Mitarbeiter*innen ausschließlich für die Auftragsabwicklung abzustellen, lohnt sich das? Lässt sich das nicht auch anders lösen? Wenn jede*r mal eine Stunde lang zupackt und dazu eine Tasse Kaffee bekommt, dann ist eine gemeinsame Packrunde ja fast so gut wie eine Pause – und so ein paar Kisten zwischen den Schreibtischen, die haben doch noch niemandem geschadet, oder?

Wie sehr sich ihr Angebot und ihr Kund*innenstamm weiterentwickelt haben, entdecken viele Unternehmen im Alltagsstress erst, wenn Verpackung und Versand längst die Arbeitsfläche erobert haben. Spätestens dann, wenn die Auftragsabwicklung damit beginnt, überhandzunehmen und Arbeitsabläufe einzuschränken, ist es höchste Zeit, über professionelles Fulfillment nachzudenken.

In diesem Artikel erfährst du, welche Vorteile das Outsourcing der Logistik für dich und dein Team im Arbeitsalltag hat, wie es euch entlastet und warum die so gesparte Zeit und Energie mindestens genauso wertvoll ist wie die Kostenersparnis für Lager und Versand.

3 gute Gründe dafür, die Logistik an einen externen Partner auszulagern

Professionelles Fulfillment kann bis zu 30 Prozent Kostenersparnis für dein Unternehmen bedeuten – und das allein ist schon ein starkes Argument dafür, die Logistik auszulagern. Was diese Zahl allerdings nicht verrät, ist, dass es tatsächlich noch besser kommt. Indem du die Auftragsabwicklung an einen Fulfillment-Partner übergibst, eroberst du schließlich auch all die Zeit und all die Energie zurück, die du zuvor gebraucht hast, um deine Produkte sachgemäß zu lagern und zu versenden.

Was das konkret für deinen Arbeitsalltag bedeutet? Wir zeigen es dir anhand von drei typischen Zeitfressern und Kreativitätsdämpfern, die dich und deine Mitarbeiter*innen davon abhalten, einfach euer Ding zu machen.

Den Überblick durch Fulfillment behalten.

1. Du hast Besseres zu tun, als Listen zu schreiben

Um sicherzustellen, dass dein Shop immer die richtige Lieferzeit anzeigt, brauchst du einen guten Überblick über deinen Lagerbestand: Du musst wissen, was in welchen Stückzahlen vorrätig ist und wie schnell du die verschiedenen Artikel versenden kannst. Das setzt wiederum voraus, dass du nicht nur deine eigenen Produkte, sondern auch Versandmaterialien auf Lager hast – und dass du weißt, wann du Umschläge, Kartons und Packband nachbestellen musst, um Engpässe zu vermeiden.

Im Onlinehandel macht dir dabei immerhin das Shopsystem die Arbeit etwas leichter: Mit wenigen Klicks ist dein Lagerbestand im Backend eingetragen. Deinen Bestand an Versandmaterialien musst du allerdings selbst im Blick behalten. Das bedeutet wiederum, dass du zwei Inventarlisten parallel führen und immer wieder aufeinander abstimmen musst – eine für deine Produkte und eine für das Versandmaterial. Und seien wir mal ehrlich: Als Unternehmer*in machst du auch ohne den täglichen „Brauchen wir mehr Packband?“-Check schon genug unbezahlte Überstunden.

Professionelles Fulfillment kann dir und deinem Team in gleich zweifacher Hinsicht die Mehrarbeit für die Lagerverwaltung abnehmen. Gibst du die Logistik in die erfahrenen Hände eines externen Partners, musst du dir zum einen nie wieder Gedanken um Versandmaterialien machen, denn, dass diese in ausreichender Stückzahl vorhanden sind, wann immer sie gebraucht werden, ist fortan Aufgabe des Fulfillment-Centers. Zum anderen kann dein Fulfillment-Partner auch digitale Schnittstellen nutzen, um seine Lagerwirtschaft mit deinem Onlineshop zu verknüpfen: So hast du auf einen Klick alle Lagerbestände parat und kannst entspannt vom Schreibtisch aus planen.

Produktivität durch ein aufgeräumtes Büro.

2. Produktivität braucht Freiraum, im Büro wie im Kopf

Wenn es sein muss, lässt sich die Auftragsabwicklung auch auf kleinstem Raum bewältigen. Dann hält eben der Schreibtisch als Packstation und das leere Regalbrett als Lagerfläche her, während sich auf dem Flur die Sendungen stapeln. Wenn es denn wirklich sein muss, ist das durchaus machbar nur können wir dir aus eigener E-Commerce-Erfahrung versichern, dass das weder Spaß macht noch die Produktivität anregt.

Fakt ist nämlich: Je mehr Raum Lager und Versand in Anspruch nehmen, desto weniger Platz bleibt für dich, deine Mitarbeiter*innen und all eure Ideen. Spontanes Teammeeting? Brainstorming an der Flipchart? Gemeinsame Kaffeepause? Ist euer Arbeitsbereich so voll von Kisten und Paketen, dass jedes Stühlerücken zur Tetris-Challenge wird, geht das auf Kosten eurer Zusammenarbeit – und auf Dauer auch ganz schön auf die Nerven, denn ohne ein gewisses Maß an Ellbogenfreiheit ist es schwer, im Arbeitsalltag konzentriert zu bleiben.

Frei nach Marie Kondo gilt also auch für deinen Arbeitsplatz: Was dich unglücklich macht, hat hier nichts verloren. Manchmal genügt ein neues Ordnungssystem, um zumindest für den Moment klare Grenzen zwischen den einzelnen Aufgabenbereichen zu etablieren. Auf lange Sicht ist es aber unerlässlich, dass du dir und deinen Mitarbeiter*innen im wahrsten Sinn des Wortes Raum gibst, in den ihr hineinwachsen könnt. Denn nur wenn alle sich ungestört ihren Aufgaben widmen und auch mal spontan die Köpfe zusammenstecken können, entfaltet ihr als Team euer volles Potenzial.

3. Wachstum sollte aufregend sein, nicht anstrengend

Auf beengtem Raum steigt die Wahrscheinlichkeit, dass ein wachsendes Auftragsvolumen zur Belastung wird. Hast du nicht genug Platz, um die Ware beim Kommissionieren erst einmal zu sammeln, verlierst du schnell den Überblick über das, was schon ins Paket gewandert ist. Je mehr Sendungen es auf diese Art und Weise zu packen gilt, desto müder wird dabei auch der Kopf. Das Ergebnis? Das Frustrationslevel steigt – und die Fehlerfrequenz gleich mit.

Ähnlich sieht es auch bei einer improvisierten Lagerfläche aus: Hat nicht jeder Artikel seinen festen Platz, sind ähnliche Produkte im Eifer des Gefechts schnell vertauscht. Ganz davon abgesehen, dass mitten im Arbeitsbereich untergebrachte Ware gern unter Post, Druckerpapier oder noch mehr Ware begraben wird – mit dem Ergebnis, dass du am Versandtag Blut und Wasser schwitzt, bis du alles wiedergefunden hast.

Wer unter solchen oder ähnlichen Bedingungen schon einmal einen Sale über die Bühne bringen musste, weiß: Je mehr es zu verpacken gibt, desto wichtiger ist es, dass alle Beteiligten dabei über einen ausreichenden Wendekreis verfügen – und dass sich die Enge nicht zum Dauerzustand entwickelt.

Denn wird der Versand zur Zerreißprobe, nimmt euch das nicht nur die Freude an dem, was ihr tut. Im schlimmsten Fall lasst ihr euch deshalb auch Gelegenheiten entgehen, die ihr nutzen könntet, um eure Produkte neuen Zielgruppen vorzustellen und euch einen festen Platz am Markt zu sichern. Und bevor die Logistik deine Kreativität und damit das Wachstum deines Unternehmens ausbremst, solltest du sie ganz eindeutig auslagern.

 

Zeit ist Geld: Wie Fulfillment dir dabei hilft, dein volles Potenzial zu entfalten

Wenn du dich auf das konzentrieren könntest, was für dich, dein Team und dein Unternehmen gerade am wichtigsten wäre – was würdest du machen? Würdest du eine neue Produktlinie entwickeln, deine Marketingstrategie neu aufziehen und damit das Wachstum deines Unternehmens so richtig in Schwung bringen? Oder würdest du nach einer kräftezehrenden Gründungs- und Konsolidierungsphase erst einmal eure Stunden reduzieren, damit ihr durchatmen und die nächste Etappe auf eurem Weg mit umso mehr Elan und Produktivität angehen könnt?

Selbst wenn du beim Thema Logistik-Outsourcing erst mal an mögliche Nachteile denkst, halte dir all die Zeit und Kreativität vor Augen, die dein Team heute aufwenden muss, um mitten im Tagesgeschäft auch noch Verpackung und Versand abzuwickeln: Diese Kapazitäten gibt euch Logistik-Outsourcing zurück – um genau das zu tun, was euch auf Dauer wirklich voranbringt.

 

Titelbild von You X Ventures. Weitere Bilder von Cathryn Lavery, Laura Davidson und Daniel Öberg.

Carolina Engl
Content Marketing Manager

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